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Löwenzahnhonig

Endlich ist es April - und endlich ist es wieder soweit - der Löwenzahn blüht wieder. Und daraus stellen wir jedes Jahr einen super leckeren Löwenzahnhonig her. Uns schmeckt dieser nicht nur wunderbar auf einem frischen Butterbrot, sondern wir verwenden ihn auch sehr gerne zum Backen anstatt Honig oder Zucker.  Ihr benötigt: ca. 400 Löwenzahnblüten 1 Zitrone, unbehandelt 2 kg Zucker 2 Liter Wasser Und so funktionierts: Die Löwenzahnblüten bei Sonne pflücken. Unter fließendem Wasser gründlich abspülen. Die Blüten in einen Kochtopf geben, mit dem Wasser aufgießen und die in dünne Scheiben geschnittene Zitrone hinzugeben. Das Ganze nun aufkochen und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Danach am besten über Nacht ruhen lassen.  Am nächsten Tag die Masse durch ein feines Sieb gießen. Den dadurch gewonnenen Saft mit dem Zucker sirupartig einkochen, das dauert bei mir immer ca. 2-3 Stunden. (Zur Kontrolle der Festigkeit kann man gelegentlich einen Löffel voll auf einer Untertasse abkühlen...

Husten-Zuckerl selbstgemacht

Wie so oft in letzter Zeit, hat es uns wieder einmal erwischt - Schnupfen und Husten sind in der kalten Jahreszeit unser ständiger Begleiter. Neben dem Schwarzen Rettich-Hustensaft ( hier könnt ihr nochmal nachlesen ) verwenden wir bei Husten, aber auch bei Hals- und Rachenschmerzen gerne unsere selbstgemachten Husten-Zuckerl. In den Husten-Zuckerln ist Salbei enthalten - dieser gilt als DAS Hausmittel bei Halsschmerzen, da es den Mund- und Halsraum reinigt und seit jeher bekannt dafür ist, vor Entzündungen zu schützen. Die Zuckerl eignen sich für Kinder, so wie der kleine Herrn Kohlrabi, die nicht gerne Salbei-Tee trinken.  Ihr benötigt: insgesamt 10 g getrocknete, pulverisierte Kräuter (Salbei und Spitzwegerich) 250 ml Sauerrahm 200 g Zucker 2 EL Butter Und so funktionierts: Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die pulverisierten Kräuter, den Sauerrahm, Zucker und Butter in einem Topf erhitzen und aufkochen lassen. Ca. 20 Minuten köcheln lassen, ständig umrühren, bis eine zähfl...

Saftige Haferflockenkekse

An Sonntagen gibt es bei uns meist eine Nachspeise. Meist achte ich darauf, dass nur wenig oder gar kein Zucker darin enthalten ist. Diese saftigen Haferflockenkekse haben uns alle total überzeugt, die Masse lässt sich hervorragend verarbeiten und der Geschmack ist ein Traum.  Wenn auch ihr auf der Suche nach einer schnellen, fast zuckerfreien Nachspeise seit, probiert unbedingt dieses Rezept aus: Ihr benötigt: 200 g Haferflocken 10 Datteln, entsteint 2 EL Vollkornmehl Prise Salz 1/2 TL Zimt 150 ml warmes Wasser Kochschokolade Und so funktionierts: Ein Teller mit Backpapier auslegen. Die Haferflocken in einen Standmixer geben und zu Mehl mahlen. Die gemahlenen Haferflocken in eine Schüssel geben. Die Datteln in einen Topf geben, mit etwas Wasser übergießen und für ca. 5 Minuten köcheln lassen. Die weichen Datteln mit 150 ml Wasser in den Standmixer geben und zu einer feinen Dattelpaste mixen. Die Dattelpaste, das Mehl, Zimt und Salz zu den gemahlenen Haferflocken geben und alles zu...

Bunte Hühner

Der kleine Herr Kohlrabi und ich sind seit ein paar Tagen fleißig am Basteln für die Osterzeit. Heute können wir euch endlich eines unserer Kunststücke zeigen - nämlich bunte, gekleisterte Hühner. Wie wir diese gemacht haben und was ihr alles dazu benötigt, das möchte ich euch heute zeigen: Ihr benötigt (für 1 Huhn): 1 Luftballon Zeitungspapier Weißes Papier Selbstgemachten Kleber (das Rezept dazu findet ihr  hier ) Acryl- oder Wasserfarben Moosgummi Pfeifenputzer (Chenilledraht) Und so funktionierts: Zuerst den Kleber laut Anleitung herstellen, kurz auskühlen lassen. In der Zwischenzeit den Luftballon aufpusten. Das Zeitungspapier in kleine Stücke schneiden oder reißen. Nun wird der gesamte Luftballon mit dem Kleber bestrichen und das klein geschnittene Zeitungspapier darauf geklebt. Mehrere Male wiederholen, so das am Ende ca. 3 bis 4 Schichten Zeitungspapier auf dem Luftballon sich befinden. Das Ganze nun ca. 1 bis 2 Tage gut trocknen lassen.  Ist der Luftballon vollständig...

Die Schätze des Sommers in unserer Vorratskammer

Für mich persönlich ist es die größte Freude, wenn ich im tiefsten Winter in den Keller gehe und uns knackige Senfgurken für die Jause rauf hole, oder dem kleinen Herrn Kohlrabi im Jänner ein selbstgemachtes Mirabellenkompott als Nachspeise anbieten kann. Auch wenn ich im Sommer oft bis in die Nacht hinein in der Küche verbringe, um die vielen köstlichen Früchte und das leckere Gemüse zu verarbeiten und ich meist gegen Ende der Erntewelle schon froh bin, wenn wieder ruhigere Zeiten kommen. Und dennoch erfüllt es mich mit unendlicher Freude und Dankbarkeit, dass meine Familie und ich uns zum Großteil von den Schätzen aus unserer Vorratskammer ernähren können. Und gerade in Zeiten wie diesen ist eine gut gefüllte Vorratskammer wirklich Gold wert.  Ein Teil unserer Vorratskammer Wie sollte die perfekte Vorratskammer aussehen?  Deine Vorratskammer sollte an einem möglichst dunklen, kühlen und trockenen Ort sein. Bei uns ist das ein ca. 15 m² großer Raum im Keller. Denn ist der Rau...

Suppengewürz selbstgemacht

Gekauftes Suppengewürz enthält in der Regel wenig Gemüse und Kräuter, dafür aber umso mehr Geschmacksverstärker, Zucker und Co. Deshalb stelle ich unser Suppengewürz am liebsten selbst her, so weiß ich immer, was wirklich darin steckt und kann je nach Saison die darin enthaltenen Kräuter etwas abwandeln.  Das Suppengewürz ist wirklich rasch zubereitet. Durch das darin enthaltene Salz wird das Suppengewürz konserviert und hält locker ein halbes Jahr, wenn es kühl aufbewahrt wird. Pro 500 ml Wasser werden je nach Geschmack ca. 2-3 TL Suppengewürz verwendet.  Ihr benötigt: 100 g Salz 1 kg Gemüse und Kräuter  (ich verwende meist 4 große Karotten, 2 gelbe Karotten, 1 Porree, 1/4 Knollensellerie, 1 Petersilienwurzel, 2 Knoblauchzehen, 1 Handvoll Petersilie und/oder 1 Handvoll Schnittlauch) Auch lecker und gesund: etwas Liebstöckel, Bärlauch, Löwenzahnblätter, Bohnenkraut, Kerbel, etc.  Und so funktionierts: Das Gemüse und die Kräuter waschen, und in grobe Stücke schneiden....

Vegane Zitronen-Muffins

 Ihr benötigt: 150 g Vollkornmehl 150 g Mehl glatt 1 EL Backpulver Prise Salz Prise Vanillepulver Zitronenabrieb von 1 Zitrone 190 g Pflanzenmilch 90 g Kokosöl 80 g Löwenzahnhonig (oder Ahornsirup) 60 g Zitronensaft Für die Glasur: Saft von 1/2 Zitrone Staubzucker Und so funktionierts: Den Ofen auf 180° C vorheizen. Alle trockenen Zutaten gut vermischen. Kokosöl schmelzen. Alle weiteren Zutaten für den Teig dazu geben und gut verrühren. Den Teig in Muffinförmchen aufteilen und für ca. 20 Minuten in den Ofen geben. Die Muffins auskühlen lassen. Für die Glasur den Staubzucker in den Zitronensaft einrühren und die Muffins damit glasieren. Eventuell mit Zitronen- oder Orangenstückchen dekorieren.