Direkt zum Hauptbereich

Wie wir den Husten wieder loswerden

So, nun hat es uns auch erwischt - der Husten ist bei uns eingezogen. 😩
Aber nicht mit uns - mit unseren Hausmitteln sind wir den gemeinen Husten hoffentlich bald wieder los. Damit haben wir bis jetzt noch immer gute Erfahrungen gemacht - und gerade beim kleinen Herrn Kohlrabi achte ich darauf, bei "kleineren" Krankheiten wie Erkältungen nicht gleich auf Medikamente und Co. zurückzugreifen, sondern die Heilkraft der Natur zu nützen.
Ich hoffe, ihr bleibt alle schön gesund. Und falls euch der Husten doch einmal erwischt - hier unsre zwei Hausmittel-Rezepte:




  • Schwarzer Rettich-Hustensaft:

Vom schwarzen Rettich einen "Deckel" abschneiden, diesen beiseite legen. Den Rettich mit dem Löffel aushöhlen, es soll noch ca 1,5 cm Rand überbleiben. Mit einem Schaschlikspieß unten ein kleines Loch stechen, damit die Flüssigkeit raus fließen kann. Nun den ausgehöhlten Rettich mit Kandiszucker befüllen, Deckel draufgeben und das Ganze auf ein Glas, etc. stellen, wo der Hustensaft aufgefangen werden kann.

DOSIERUNG: Mehrmals täglich 1 Teelöffel

TIPP: Der Rettich kann für 2, 3 Tage benutzt werden, einfach wieder mit frischem Kandiszucker befüllen.




  • Salbei-Hustenzuckerl 

10 g getrocknete Salbeiblätter
150 g Rohrzucker
Silikonform

Die Salbeiblätter mit einem Mörser zerkleinern. Rohrzucker in einen kleinen Kochtopf geben und bei mittlerer Hitze schmelzen lassen - das dauert etwas 😉 Zu dem flüssigen Rohrzucker nun den Salbei geben und rasch unterrühren. Noch heiß in die Silikonform gießen und abkühlen lassen.
Die Salbei-Hustenzuckerl halten sich im Kühlschrank ca. 2 Monate.

DOSIERUNG: Mehrmals täglich, nach Bedarf

Dem kleinen Herrn Kohlrabi schmecken diese Hustenzuckerl natürlich sehr und schon beim kleinsten Husten kommt er angerannt und fragt nach einem "Husterl-Zuckerl" 😂



Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Bärlauch - der gesunde Frühlingsbote

Endlich ist er da, der Frühling. Sobald der erste Bärlauch sichtbar ist, ist ja für mich persönlich der Beginn des Frühlings. Jedes Jahr freue ich mich auf diese zarten, nach Knoblauch schmeckenden Blätter. Und so wurde die letzten Tage im Wald neben meinem Elternhaus fleißig Bärlauch gepflückt, wo natürlich auch der kleine Herr Kohlrabi voller Eifer mitgeholfen hat. Gerne möchte ich euch heute zeigen, was wir aus den Bärlauch-Blättern Leckeres gezaubert haben, aber vorerst einige interessante Infos zum Bärlauch: Bärlauch wirkt blutdrucksenkend und soll sogar dem Knoblauch an Wirkung überlegen sein. Das schwefelige, ätherische Öl soll bei der Vorbeugung von Gefäßverkalkungen verantwortlich sein. Der alljährliche Einsatz von Bärlauch im Frühling ist eines der besten Mittel gegen Arteriosklerose und soll auch bei Bronchitis helfen.  Bärlauch soll am besten frisch gegessen werden - getrocknet verliert er seine Wirkstoffe, auch beim Einfrieren leidet die Qualität. ACHTUNG! Die B...

Die Schätze des Sommers in unserer Vorratskammer

Für mich persönlich ist es die größte Freude, wenn ich im tiefsten Winter in den Keller gehe und uns knackige Senfgurken für die Jause rauf hole, oder dem kleinen Herrn Kohlrabi im Jänner ein selbstgemachtes Mirabellenkompott als Nachspeise anbieten kann. Auch wenn ich im Sommer oft bis in die Nacht hinein in der Küche verbringe, um die vielen köstlichen Früchte und das leckere Gemüse zu verarbeiten und ich meist gegen Ende der Erntewelle schon froh bin, wenn wieder ruhigere Zeiten kommen. Und dennoch erfüllt es mich mit unendlicher Freude und Dankbarkeit, dass meine Familie und ich uns zum Großteil von den Schätzen aus unserer Vorratskammer ernähren können. Und gerade in Zeiten wie diesen ist eine gut gefüllte Vorratskammer wirklich Gold wert.  Ein Teil unserer Vorratskammer Wie sollte die perfekte Vorratskammer aussehen?  Deine Vorratskammer sollte an einem möglichst dunklen, kühlen und trockenen Ort sein. Bei uns ist das ein ca. 15 m² großer Raum im Keller. Denn ist der Rau...

Husten-Zuckerl selbstgemacht

Wie so oft in letzter Zeit, hat es uns wieder einmal erwischt - Schnupfen und Husten sind in der kalten Jahreszeit unser ständiger Begleiter. Neben dem Schwarzen Rettich-Hustensaft ( hier könnt ihr nochmal nachlesen ) verwenden wir bei Husten, aber auch bei Hals- und Rachenschmerzen gerne unsere selbstgemachten Husten-Zuckerl. In den Husten-Zuckerln ist Salbei enthalten - dieser gilt als DAS Hausmittel bei Halsschmerzen, da es den Mund- und Halsraum reinigt und seit jeher bekannt dafür ist, vor Entzündungen zu schützen. Die Zuckerl eignen sich für Kinder, so wie der kleine Herrn Kohlrabi, die nicht gerne Salbei-Tee trinken.  Ihr benötigt: insgesamt 10 g getrocknete, pulverisierte Kräuter (Salbei und Spitzwegerich) 250 ml Sauerrahm 200 g Zucker 2 EL Butter Und so funktionierts: Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die pulverisierten Kräuter, den Sauerrahm, Zucker und Butter in einem Topf erhitzen und aufkochen lassen. Ca. 20 Minuten köcheln lassen, ständig umrühren, bis eine zähfl...